Studierende höherer Semester der Psychologie, junge Praktiker. Sie erhalten Erfahrung in der Arbeit mit Trauma unter Supervision.
Ein mentor ist kein „Lagerleiter“ und kein „Animateur“. Das ist ein erwachsener Mensch, dem sich ein Kind für die ganze camp session anvertraut — und der auch danach in seinem Leben bleibt. Wir suchen keine „Helfer“ — wir suchen Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Ein professioneller Psychologe trifft das Kind 2–3 Mal pro camp session. Ein mentor — jeden Tag. Morgen, Mittag, Abend, nächtlicher Alarm, das erste Lachen. Gerade die lange Präsenz macht das Programm wirksam — und genau deshalb ist der mentor als Freiwilliger ein ebenso wichtiger Fachmensch im Team wie der Psychologe.
Wir haben kein „universelles“ Profil. Wir suchen Menschen mit unterschiedlicher Erfahrung — aber mit derselben Haltung: ein Kind, nicht ein „Häkchen“.
Studierende höherer Semester der Psychologie, junge Praktiker. Sie erhalten Erfahrung in der Arbeit mit Trauma unter Supervision.
Lehrer, Trainer, Leiter von Arbeitsgemeinschaften. Menschen, die wissen, wie man mit einem Kind in unterschiedlichen Zuständen umgeht.
Künstler, Musiker, Schauspieler, Tänzer. Für kunsttherapeutische Blöcke und die Abendfreizeit.
Keine „Arbeit im Behandlungszimmer“ — sondern Präsenz, Sorge um die Gesundheit der Gruppe und um individuelle Situationen.
Vor jeder Saison durchlaufen alle mentor:innen ein 3-tägiges Training: Methodik des Programms, Arbeit mit PTBS bei Kindern, Sicherheitsprotokolle, Supervision. Ohne Schulung — kein Einsatz mit Kindern.
„Ein mentor, der die Schulung nicht durchlaufen hat, kann schaden — selbst mit den besten Absichten.“
7 Tage von Anfang bis Ende. Nicht „nur fürs Wochenende kommen“ — das zerstört das Vertrauen des Kindes.
Mindestalter für mentor:innen. Für einige Rollen (Psychologie-Praktikant) — ab 19 mit Überprüfung.
Pflicht für alle, die mit Kindern arbeiten werden. Wir prüfen es persönlich.
Der mentor bleibt auch nach der camp session mit dem Kind und der Familie in Kontakt. Das ist Teil des Protokolls.
Sie empfangen die Gruppe, bringen die Kinder unter und verbringen den ersten gemeinsamen Abend. Sie merken sich die Namen aller 8–10 Kinder.
Sie unterstützen den Kunsttherapeuten, bemerken, wessen Arbeit „schreit“. Sie halten es fest.
Sie führen die Gruppe auf den Weg, leiten aktive Einheiten in der Natur. Sicherheit hat oberste Priorität.
Sie bereiten das Kind auf die Sitzung vor und unterstützen es danach. Sie dringen nicht in den Inhalt ein — Sie halten den Raum.
Sie leiten Gruppenübungen zum Vertrauen an, bemerken, wer „herausfällt“. Sie beziehen das Kind wieder ein.
Gespräche darüber, „wie es zu Hause sein wird“, Adressen, Telefonnummern, ein Brief an sich selbst.
Kontakt mit der Familie. Der erste Anruf — nach einer Woche.
Ich habe echte Veränderung gesehen. Ein Junge hat nach mehreren Monaten des Schweigens wieder angefangen zu zeichnen. Das ist keine Arbeit — das ist etwas, wofür es sich zu leben lohnt.

Wir führen 2 Einweisungen pro Jahr durch — im April und im August. Wir antworten innerhalb von 5 Werktagen.
Freiwilligenarbeit ist eine Form der Beteiligung. Eine Spende ist eine andere, nicht weniger wichtige. Beides verändert das Leben eines Kindes.